Damit das Lächeln bleibt!


Herausnehmbare oder lose Zahnspangen sind die Behandlung der Wahl für unsere kleinsten Patienten. Wenn der Kiefer noch im Wachstum ist, können sie den Zähnen Platz zum Durchbrechen verschaffen, den Kiefer dehnen oder Lücken schließen. Daher kommen sie in der Regel bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 7 bis 12 Jahren zum Einsatz, man muss also damit nicht abwarten, bis alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind.

 

Herausnehmbare Zahnspangen haben den Vorteil, dass die Kinder weiterhin ganz einfach ihre Zähne putzen können. Allerdings müssen sie jeden Tag mindestens 13 Stunden getragen werden, damit sie funktionieren.


Spangentypen

 
 

Plattenapparaturen
Der Klassiker.

Aktive Plattenapparaturen können im Ober- und Unterkiefer eingesetzt werden. Sie bestehen aus einer Kunststoffbasis mit Halteelementen aus Draht sowie Schrauben und ermöglichen kippende Zahnbewegungen.

Lückenhalter werden dann eingesetzt, wenn das Kind schon früh Zähne verliert, um zu verhindern, dass andere Zähne den freien Platz einnehmen. Sie führen keine aktiven Zahnbewegungen aus und werden nachts getragen.

 
 
 
 

Funktionskieferorthopädie
… mit Kieferwachstum zum verbesserten Biss

Ein Aktivator ist eine hufeisenförmige Spange, die Ober- und Unterkiefer miteinander verbindet und Unterkiefer und Zähne in die gewünschte Position führt. Diese Zahnspange aktiviert die Muskulatur, sodass die Änderung der Kieferstellung mit körpereigenen Kräften erfolgt. In eine Kunststoffbasis sind verschiedene Halteelemente eingearbeitet. Ganz nach dem Motto „viel hilft viel“ sollte die Tragedauer des Aktivators mehr als 12 Stunden am Tag betragen, je mehr, desto besser.

Eine Vorschubdoppelplatte besteht aus zwei aktiven Plattenapparaturen, die über einen Steg eine Führung des Unterkiefers ermöglichen. Auch hier gilt: je mehr die Spange getragen wird, desto besser hilft sie. In jedem Fall sollten es über 12 Stunden am Tag sein.

 
 

Retentionsgeräte
Retentionsplatte

Um die Behandlungsergebnisse zu stabilisieren, hilft eine passive Spange, eine sogenannte Retentionsplatte. Hier müssen die Patienten ganz konsequent mitmachen und die Spange mindestens ein Jahr lang jede Nacht tragen und je nach Reaktionslage auch darüber hinaus. Häufig empfiehlt sich die Kombination mit festsitzenden Stabilisierungsdrähten, da die Zähne mit der Retentionsplatte nicht festsitzend geschient sind und unerwünschte Zahnbewegungen auftreten können.

Retentionsschiene

Mit einer Retentionsschiene wird die nach einer Zahnbehandlung erreichte Zahnendstellung stabilisiert oder fixiert. Sie kommt also z.B. nach einer festen Zahnspange zum Einsatz. Die Tragezeit variiert von nachts beim Schlafen bis hin zu 24 Stunden (außer natürlich zum Essen und zum Zähneputzen). Ob die Tragezeit ausreichend ist, merkt man daran, ob sich die Schiene leicht einsetzen und ausziehen lässt. Sollte das schwierig sein, muss die Tragezeit wieder erhöht werden, da sich die Zähne verschieben und das erreichte Behandlungsergebnis gefährdet ist.

 
 
 

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